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Effizient und umweltfreundlich heizen16. November 2020

Die kalten Tage brechen herein. In vielen Haushalten wird bereits fleißig geheizt. Mit dem fortschreitenden Klimawandel im Rücken stellen sich immer mehr Leute die Frage, wie am effizientesten und vor allem am umweltfreundlichsten geheizt werden kann.

Daher möchten wir heute eine mögliche Lösung vorstellen: der Brennwertkessel.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Brennwertkessel?

Ein Brennwertkessel ist unter anderem unter der Bezeichnung Brennwertheizung bekannt. Es ist ein Heizkessel, der aus der Verbrennung von Brennstoffen wie Gas, Öl oder Pellets Heizenergie gewinnt. Zum einen wird Wärme direkt durch die Verbrennung nutzbar gemacht. Was einen Brennwertkessel aber so besonders macht, ist, dass es zusätzlich die entstehenden Gase wiederverwertet. Anders als andere Heizmethoden wird der Wasserdampf im Abgas nicht einfach unverbraucht verschwinden. Stattdessen wird die Wärme des Wasserdampfes zum Heizen genutzt. Diese Wärmeenergie entsteht beim Abkühlen der Abgase.

Daher kann ein Brennwertkessel effizienter heizen als andere Alternativen, da es so gut wie alles wiederverwertet. Das wiederum leistet einen großen Beitrag zur Umweltschonung.

Arten der Brennwertheizungen

Es gibt 3 unterschiedliche Brennwertheizungen. Jede von ihnen hat sowohl Vor- als auch Nachteile

  • Pelletheizung: die umweltfreundlichste Variante besteht aus kleinen Holzstäben, die beinahe 90% aus industriellen Holzabfällen besteht. Besonders beliebt ist diese Variante, weil es die beste CO2 Bilanz hat, denn es verbrennt genauso viel CO2 wie es bei Produktion verbraucht. Allerdings sind Pelletheizungen nicht so weit verbreitet, da die Anschaffungskosten hoch und sie wartungsintensiver sind
  • Gas Brennwertheizung: eine sehr beliebte Variante, die allerdings einen Gasanschluss benötigt. Preise sind vom Anbieter abhängig und Grundgebühren fallen auch bei einer Nichtbenutzung an
  • Öl Brennwertheizung: Im Gegensatz zur Gas Variante wird nur das bezahlt, was tatsächlich verbraucht wird. Der Nachteil hierbei ist allerdings, dass das Heizöl in speziellen Öltanks gelagert werden muss

Vor- und Nachteile vom Heizen mit Brennwertkesseln

Vorteile:

  • Geringe CO2 Emission durch die effiziente Verwertung aller Bestandteile
  • Kombinierbar mit erneuerbaren Energien
  • Staatliche Förderung möglich
  • Bis zu 30 % Energieeinsparung möglich
  • Anlageninstallation auch in älteren Häusern möglich

Nachteile

  • Zusatzarbeiten an Schornsteinen oft notwendig
  • Besondere Abwasserrohre sowie Abgasleitungen nötig, da Verbrennungsabgase und deren Kondensate säurehaltig sind
  • Anschaffungskosten höher als Alternativen

Staatliche Fördermittel für Brennwertheizungen

Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels unterstützt der Staat die Anschaffung einer Brennwertheizung mit bis zu 7.500 Eur. Wichtig hierbei ist nur, dass vorher ein sogenannter Förderantrag gestellt und genehmigt wird. Nähere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage der KfW und der BAFA.

Viele Fachleute empfehlen, nach 15 Jahren den Heizkessel zu erneuern, da die Effizienz mit der Zeit abnimmt. Mit neueren Modellen kann daher einiges wieder gespart werden.

Unsere Empfehlungen für Brennwertheizungen

Umweltbewusstes Handeln ist uns sehr wichtig. Daher arbeiten wir ausschließlich mit Partnern zusammen, die genauso denken. Bei unserem langjährigen Partner Viessmann spiegelt sich deren umweltbewusste Unternehmensphilosophie auch in deren Produkten wider. Die Viessmann Gas Brennwertkessel sind dabei nicht nur höchsteffizient, sondern in der Handhabung so praktisch, dass sie wenig Platz benötigen. Zudem können die Brennkessel mit weiteren Systemen verbunden werden wie beispielsweise einer Solarthermie Anlage.

Falls Sie weitere Informationen oder Fragen zu dieser Thematik haben, so können Sie sich gerne an unsere Brennwertkessel Experten in Herne wenden. Wir beraten und helfen Ihnen gerne weiter.

Ihr Heizung Sanitär Herne Team

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